Digigraphie - 122

Stelios Stylianou

Biographie

Stelios Stylianou

Stelios Stylianou wurde 1948 in Zypern geboren.
Seit 1980 lebt und arbeitet er in der Schweiz als Designer und Künstler.

In seiner bürgerlichen Profession konstruierte er Schiffsmotoren für Ozeanriesen beim Wärtsilä Konzern in Winterthur. Zuletzt und nach seiner Pensionierung entwickelte er mit Dr. M. Ganser bei Ganser CRS in Winterthur Einspritzsysteme für Dieselmotoren. Doch seit seiner Kindheit zeichnete und malte er. Kunstschaffende, die das Landgut seiner Eltern in Nikosia besuchten, um Menschen, Tiere und Pflanzen zu zeichnen, waren ihm frühe Anregungen.

Auch viele Jahre später, wenn immer es sein berufliches und familiäres Umfeld zuliess, war er künstlerisch tätig. Er vertiefte seine autodidaktische Begabung an (…)

Dr. Phil. Volker Schunck 1)

Digigraphien

Digigraphie - 201

Bekannt sind folgende Drucktechniken:

  • Lithographie (Steindruck)
  • Xylographie (Holzdruck)
  • Zinkographie (Plattendruck)

Neu hinzu kommt die Digigraphie (Digitaldruck). Gefertigt wird dieser Druck mit Tintenstrahl und pigmentierten
Farben auf Spezialpapier für die Lichtechtheit.

Skulpturen

Bronze

Es heisst, dass man in fortgeschrittenem Lebensalter sich stärker seiner Wurzeln gewahr wird. Mit dem Werkstoff der Bronze greift Stylianou auf eine Kulturtechnik zurück, die im 2. Jahrtausend v. Chr. in seiner Heimat Cypern entwickelt wurde und deren Kupferreichtum die Insel ihren Namen (kypros) verdankt.

Stylianous jüngste, seit 2019 entstandene Werkgruppe, umfasst eine umfangreiche Serie von kleinformatigen Bronzen, die in ihrer flächigen Gestaltung mehr dem Relief zugehören. Unschwer erkennt man das ikonografische und formale Repertoire, das er schon in früheren Zeichnungen und Gemälden entwickelt hatte. Weibliche Figuren in weich fliessender Formung wie Stehende, Sitzende, Lady in Grün, Sitzendes Mädchen oder Meerjungfrau wechseln mit Profilansichten von Köpfen, die in ihrer starken Stilisierung antike mit modernistischen Formen verbinden. Da ist etwa die hochabstrakte, goldtonige Bronze, in der allein die langgestreckte abgewinkelte „Nase“ auf das Sujet des Kopfes oder einer Maske verweist. Der „Jüngling“ (2019) mit detaillierter griechischer Physiognomie und schwarz-grüner Patina erinnert an die heroischen Zeiten des Hellenismus. Auch das ausdrucksstarke Kopffragment (2019) mit dem seitlichen Auge und der vom Scheitel bis zur Nase durchgehenden Linie verschmilzt archaische mit modernistischen Stilelementen.

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Objekte

Deltalogie

Schon Jahre zuvor versuchte er sich in den plastischen Gefilden. Eine Phase seines Schaffens stand im Zeichen von DELTA, in welcher der vierte griechische Grossbuchstaben zum konzeptuellen Ausgangspunkt triangulärer Gebilde in diversen Materialien und Formaten wurde. 

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gemälde

Bild - 01

bücher

Das Journal der 366 Bilder

Ein Höhepunkt seines Schaffens war die Publikation eines Buches mit 366 Bildern, die er anlässlich des Milleniumsjahr 2000 publizierte. Die Idee für das Projekt entwickelte sich in Auseinandersetzung mit traditionellen Druckverfahren wie Radierung und Lithographie, die er in einem experimentellen Verfahren mit Computertechniken simulierte. Da es sich weder um Radierung, noch um Lithographie handelt, nannte er sie Digigraphie. „Die Möglichkeiten dieser Entdeckung haben mich so fasziniert, dass ich mich entschloss, für jeden Tag des letzten Jahres im alten Jahrtausend ein Bild zu gestalten und in einem Buch zusammenzufassen.“ 

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Ausstellungen / aktionen

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digigraphien, gemälde & skulpturen

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